Tierheilpraxis Travemünde & Berner vom Drachenhimmel

 
 

Ein kleiner Einblick in das Berufsbild des Tierheilpraktikers  

Der Tierheilpraktiker geht davon aus, dass jede Krankheit auf eine Störung der Balance im Körper zurückzuführen ist und hilft mit Naturheilverfahren wie z.B. der Homöopathie oder Akupunktur dieses Gleichgewicht wieder herzustellen. Bei unterschiedlichsten Krankheiten können Naturheilverfahren helfen, sowohl bei Verhaltensänderungen wie z.B. Ängsten, bei Unsauberkeit als auch bei Krankheiten der Muskeln, Sehnen und Bänder also des gesamten Bewegungsapparates. Auch bei Allergien und Hauterkrankungen sind Naturheilverfahren angezeigt. Grundsätzlich können sie bei vielen akuten sowie bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden. Als begleitende Therapien z.B. Schmerztherapie können sie die schulmedizinische Behandlung hervorragend unterstützen und ergänzen. Aber ein Tierheilpraktiker ist auch ein Ansprechpartner für ausgewogene und artgerechte Ernährung und Tierhaltung. Die Beratung der Tierhalter über Fütterungs- und Haltungsprobleme sind Kernpunkte der Tätigkeit. Tierheilpraktiker sind in der Ausübung ihrer Tätigkeit frei. Sie unterliegen allerdings den Beschränkungen des Arzneimittelrechts und Tierschutzes. Chirurgische Eingriffe sind ihnen untersagt, da sie aufgrund arzneimittelrechtlicher Bestimmungen keine Anästhesien durchführen dürfen, die nach dem Tierschutzgesetz für schmerzhafte Eingriffe vorgeschrieben sind. Um in der Lage zu sein, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe anzunehmen, benötigt der Tierheilpraktiker umfangreiche Kenntnisse aus dem tiermedizinischen Bereich sowie in naturheilkundlichen Therapieverfahren. Eine mobile Praxis eignet sich hervorragend um Tiere nicht aus der gewohnten Umgebung herauszuholen und ihnen eine stressige Fahrt in einer Transportbox zu ersparen. Beim ersten Termin kommt folgendes auf ein Tier und seinen Halter zu: zunähst beginnt die naturheilkundliche Behandlung mit einer ausführlichen Befragung (Erstanamnese). Es werden Fragen zur aktuellen und früheren Beschwerden gestellt auch zu Vorlieben und Gewohnheiten. Mit der Anamnese und der Untersuchung des Tieres kann der Tierheilpraktiker sich ein Gesamtbild von dem kranken Tier machen und daraufhin eine Therapieform z.B. Akupunktur, Homöopathie, Physiotherapie, Blutegeltherapie oder Phytotherapie (Kräutertherapie) vorschlagen. Es wird nicht nur das momentane Leiden und seine Symptomatik sondern das ganze Tier behandelt, das ist ein wesentlicher Unterschied zur Schulmedizin. Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzt sich auch in der Tierheilkunde hervorragend. Die Therapie der Schulmedizin ist eher symptomatisch ausgerichtet, während der Tierheilpraktiker das Lebewesen eher als Ganzes sieht und behandelt. Er versucht, die Ursachen der Störungen und Krankheiten zu erkennen und deren Folgen mit Hilfe der Naturheilverfahren zu beseitigen, indem die Selbstheilungskräfte auf natürliche Art und Weise aktiviert werden und der Körper sich alleine heilen kann. Um dem Tierpatienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können, ist es daher sinnvoll, dass der Tierheilpraktiker mit dem Tierarzt seiner Umgebung kooperiert. 

Die Art und Länge der Therapie hängt schließlich vom kranken Tier und dem Verlauf der Krankheit ab. Verhaltensänderungen sind gut mit Homöopathie und Akupunktur in Griff zu bekommen wiederum können Kräuter und Physiotherapie bei Problemen im Bewegungsapparat helfen. 




Aktuelle Seminar-Angebote 

- B.A.R.F. - frische Nahrungsmittel

- Erste Hilfe für den Hund 

- homöopathische Begleitbehandlung in der Hundezucht 

- Die homöopathische Hausapotheke


Homöopathie

Die klassische Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann begründet. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass eine Substanz, die in großer Dosierung ein bestimmtes Krankheitsbild hervorruft, in der Lage ist, in kleinster Dosierung ein ähnliches Krankheitsbild zu heilen. Alle natürlichen Funktionen haben eine positive Absicht. Was wir "Krankheit" nennen, sehe ich als klassisch arbeitende Homöopathin zu aller erst als eine gesunde Reaktion des Körpers auf eine störende Einwirkung von außen oder einen inneren Missstand. Leider ist der Organismus vieler Tiere aufgrund früherer unterdrückender Behandlungen durch Medikamente, widernatürliche Fütterung oder erbliche Belastung so massiv beeinflusst, dass seine natürlichen Heilungsversuche manchmal entgleisen, überschießen oder gar ausbleiben.


Durch das Ähnliche entsteht die Krankheit und durch Anwendung des Ähnlichen wird die Krankheit geheilt. Die klassischen Homöopathie eignet sich für die Behandlung vieler akuter und chronischer Erkrankungen aller Organsysteme des Hundes oder der Katze. 

Auch bei Hormon- und Stoffwechselstörungen, bei Infektionen sowie bei Verhaltensstörungen und zur Steigerung der Abwehrkräfte und Stärkung des Immunsystems. Häufig wird sie in der Tiermedizin auch als begleitende Therapie neben der schulmedizinischen Behandlung angewandt.Diehomöopathische Behandlung von Haustieren hat aber auch ihre Grenzen. Sie ersetzt niemals dringend notwendige, chirurgische Eingriffe und eignet sich nicht zur Heilung lebensbedrohlicher Tumorerkrankungen oder etwa schwerer Leber- oder Nierenschäden. Die Auswahl des adäquaten homöopathischen Heilmittels zur Behandlung erfordert eine sichere Einschätzung der Krankheitssymptome und des zugrunde liegenden Krankheitsbildes. Im Zweifelsfall ist der Besuch einer tiermedizinischen Praxis ebenso Pflicht wie bei jeder akuten Verschlechterung des Gesundheitszustandes während einer Behandlung.


Praktische Anwendung

Bei der Mittelfindung ist der Therapeut auf die Informationen des Tierbesitzers angewiesen. Das erfordert, dass der Halter sein Tier genau beobachtet. Eine homöopathische Erstanamnese kann je nach Erkrankung bis zu zwei Stunden dauern, in denen der Tierbesitzer sehr viele Fragen beantworten muss, damit sich der Therapeut ein umfassendes Bild von den Krankheitszeichen und Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten machen kann. 

In Akutfällen kann der Therapeut unter Umständen sofort ein Mittel finden, dass er dem Tier entweder direkt verabreicht, oder das sich der Tierbesitzer in der Apotheke besorgt und dem Tier nach Anweisung eingibt. Bei chronischen Fällen wird der Therapeut den Fall zunächst auswerten, indem er durch Repertorisation mehrere Mittel filtert, die für die Erkrankung in Frage kommen. Danach wird er durch Studium der Materia medica aus den gefilterten Mittel das ähnlichste für den Patienten ermitteln und dem Tierhalter nach ein bis zwei Tagen das Ergebnis mitteilen.

 

Homöopathische Begleitbehandlung in der Hundezucht

Begleitende Homöopathische Behandlung in der Hundezucht:

vom Deckakt - über die Trächtigkeit - während und bei der Geburt - bei der Aufzucht der Welpen

Auch auf diesem Gebiet gibt es Homöopathika. Bei Fragen rund um Aufzucht, Trächtigkeit und Geburt stehe ich Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Ich unterstütze Sie auch gern mit meiner Leistung und Erfahrungen während der Geburt vor Ort Rufen Sie mich an!


Naturheilverfahren für Hund und Katze

Neben der gängigen schulmedizinischen Versorgung gewinnen alternative Heilverfahren in den letzten Jahren nicht nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren zu- nehmend an Bedeutung. 

Bei den Regulationsverfahren geht es darum, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren. Hier wird vom Therapeuten ein Reiz gesetzt, der den Organismus veranlasst, ein Ungleichgewicht im Körper zu harmonisieren. Mit diesen Verfahren sind im Prinzip alle Erkrankungen behandelbar, solange der Patient noch genügend Lebenskraft besitzt, dass die Selbstheilungskraft angesprochen werden kann. Hier werden nicht die Symptome der Krankheit behandelt, sondern die der Krankheit zugrunde liegende Ursache. 

Daneben gibt es wie in der Schulmedizin auch in der Naturheilkunde symptomatische Therapien, bei denen bestimmte Krankheitssymptome beeinflusst werden. Diese Therapien werden meist ergänzend zur Regulationstherapie eingesetzt, um den aktuellen Leidens- druck, z. B. Schmerzen oder Atemnot zu lindern, bis die Regulationstherapie greift. Bei akuten Erkrankungen können diese Therapieformen auch als alleinige Therapie eingesetzt werden. Sie haben in der Regel weniger Nebenwirkungen als schulmedizinische Therapien. 

Ein Tierheilpraktiker versucht Tiere mit alternativen, spricht naturbezogenen Therapien zu Heilen. Im Gegensatz zum Tierarzt werden die Tiere nicht mit starken Medikamenten behandelt, sondern es werden sanfte Methoden gewählt, die den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen sollen. 

Tierheilpraktiker befassen sich neben akuten Erkrankungen der Tiere, oftmals mit chronisch erkrankten Tieren, die von Tierärzten als "austherapiert" bezeichnet werden.


Hundephysiotherapie

Hundephysiotherapie  ist bei jeder Erkrankung des Skelett-, Nerven- und Muskelsystems sinnvoll!

Hundekrankengymnastik – oder auch Hundephysiotherapie – ist mittlerweile in Deutschland eine anerkannte Behandlungsmethode geworden. Länger bekannt und etabliert ist sie schon seit vielen Jahren in den Niederlanden, USA und Großbritannien. 

Was bringt Hundekrankengymnastik?

Ziel aller Maßnahmen ist die Prävention (Vorbeugung) und Rehabilitation (Wiederherstellung) der Funktionalität. Besonderes Augenmerk richte ich auf die Schmerzbehandlung. Schließlich soll eine Normalität des Bewegungsablaufes wieder hergestellt werden. 

Einsatzgebiete

Das Ziel der Physiotherapie besteht darin, Schmerzen zu lindern, Muskeln aufzubauen und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Krankengymnastik wird bei Hunden angewandt:

• Zum Wiedererlernen von Bewegungsmustern
• Zur Verbesserung der Beweglichkeit
• Zur Schmerzlinderung
• Zum Muskelaufbau
• Um Heilungszeiten zu verkürzen
• Zum Konditionstraining
• Bei Alterungsprozessen
• Zur Vorbeugung
• Bei sportlich aktiven Hunden
• Zur Verbesserung der Lebensqualität
• Oder einfach weil es gut tut?  

 
Typische Probleme des Bewegungsapparates stellen Skeletterkrankungen, Muskelerkrankungen, Nervenerkrankungen und Verletzungen dar, wie z.B.
 
• Orthopädische Erkrankungen (z.B. HD, Ellbogendysplasie, Patellaluxation, Kreuzbandriss, Arthrose)
• Neurologische Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfall, Lähmungen, Cauda Equina)
• Vor und nach Operationen (z.B. Muskelaufbau, Verbesserung der Beweglichkeit, schnellere Heilung)

• Allgemeine Beschwerden im Alter (z.B. Erhalt der Gelenkbeweglichkeit)

• Schmerzen (z.B. Muskelverspannungen, chronische Schmerzpatienten)

• Andere Erkrankungen und Beschwerden (z.B. Atemwegserkrankungen, Ödeme, Nervosität, allgemeine Entspannung, Narben) 

 

Die Mobilität und das Wohlbefinden des Vierbeiners sind verbunden mit einem gesunden und trainierten Bewegungsapparat. Diesen gilt es nach Krankheit oder Unfall wiederherzustellen. Aber auch alternden Hunden sollte die Beweglichkeit erhalten und die Lebensfreude wiedergegeben werden. 

Therapieformen

Massage (zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Stoffwechselanregung, Lösung von Verklebungen und Verspannungen, psychische Entspannung und Beruhigung.

• Krankengymnastik (passive und aktives Bewegen, Stabilisieren).
• Manuelle Therapie (bei Bewegungseinschränkungen der Gelenke).
• Lymphdrainage bei Ödemen und Schwellungen.
• Neurologische Behandlungen bei und nach Lähmungen.
• Narbenbehandlung.
• Trainingstherapie (Übungen zum Muskelaufbau).
• Dehnungen. 


Massagen für den gesunden Hund 

Massage?- Es gibt viele gute Gründe, unsere Hunde zu massieren

Auch ein gesunder Hund profitiert von einer Massage. Ältere, nervöse oder belastete Tiere zeigen für eine entspannende und lockernde Massage große Dankbarkeit. Eine Hundemassage ist ein kleiner Luxus im Alltag, den Sie sich und Ihrem Hund unbedingt hin und wieder gönnen sollten. Für eine Hundemassage gibt es viele gute Gründe: 

· Eine Hundemassage beruhigt den Hund und hilft ihm beim Stressabbau 

· Eine Hundemassage stärkt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund 

· Eine Hundemassage regt die Durchblutung im Gewebe an und fördert den Muskelaufbau 

· Eine Hundemassage macht den Hundehalter sensibel für Veränderungen am Gelenk, an der Muskulatur oder an der Haut des Hundes. Sie können bei Auffälligkeiten schnell reagieren und frühzeitig den Rat eines Tierarztes einholen.  

Verbesserte Durchblutung

Auch ein im Skelettsystem gesunder Hund kann unter Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur - bedingt durch die Anforderungen seines täglichen Lebens - leiden. Bestehen sie längere Zeit, können sich daraus bleibende Schäden entwickeln. Eine Physiotherapie, zu Anfang mit Massagen, ist hier auf jeden Fall hilfreich

Wichtigste Wirkungen einer Massage ist Durchblutungssteigerung, damit verbunden eine Anregung des Zellstoffwechsels und Ausschwemmung von schmerzerzeugenden Substanzen. Durch die manuelle Einwirkung bei der Massage werden schmerzhafte Verklebungen, Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur gelöst. Das bringt körperliche und psychische Entspannung.  

Entspannung und Beruhigung für nervöse Tiere

Hunde haben ein sehr ausgeprägtes Körperbewußtsein und ein starkes Bedürfnis nach intensiven Berührungen. Ihr Hund wird es genießen, über eine gewisse Zeit - durch nichts gestört - der absolute Mittelpunkt zu sein. Das bringt ihm neben den Wirkungen der Massage Ruhe und Entspannung sowie eine erhebliche Verbesserung seines Körpergefühls.  

Ältere Hunde bleiben länger fit

Im Alter wird der Hund "fauler". Mit Massage führen Sie wieder auf den Weg, ein gesundes Mittelmaß zwischen seinem Bedürfnis nach Ruhe und der notwendigen Bewegung zu finden. Die Massage kann dafür sorgen, dass Ihr Tier nicht einrostet. 

Massagen für den kranken Hund 

Mit Massage und Krankengymnastik kann dem erkrankten Hund zu neuer Mobilität verholfen werden. Ihr Tier leidet weniger, fühlt sich besser und macht Ihnen hoffentlich noch lange Freude. 

· Ganzkörpermassage 

· Passive und aktive Bewegungsübungen 

· Manuelle Therapie 

· Hydrotherapie (Wärme/Kälte) 

· Lymphdrainage 

 

Ganzkörpermassage 

Wichtigste Wirkungen einer Massage ist Durchblutungssteigerung, damit verbunden eine Anregung des Zellstoffwechsels und Ausschwemmung von schmerzerzeugenden Substanzen. Durch die manuelle Einwirkung bei der Massage werden schmerzhafte Verklebungen, Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur gelöst. Das bringt körperliche und psychische Entspannung. So bringt die Schmerzbefreiung eine erhöhte Lebensqualität und Lebensfreude für Ihren besten Freund. Aus dieser komplexen Wirkung ergibt sich ein breites Einsatzgebiet. Es sind diese vor allem Arthrosen, neurologische Erkrankungen sowie die Nachbehandlung von Unfällen und Operationen. Kranke Hunde, die sich zu Anfang nur noch wenig bewegen können, profitieren in hohem Maße von einer Massage. 

Passive und aktive Bewegungsübungen 

Das passive Bewegen der einzelnen Gliedmaßen (d.h. Bewegung durch den Therapeuten) hilft, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und zu verbessern. Durch Dehnung der Gelenkkapsel und der umgebenden Muskulatur werden Schmerzen gelindert, Muskelabbau gemindert. Sehnen und Bänder werden gelockert. Bei den aktiven Übungen kann der Hund an seiner Stabilisierung mitarbeiten. 

Manuelle Therapie 

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Behandlungsmethode für Gelenkprobleme, z.B. Schmerzen, Arthrosen, Hüftgelenkdysplasie sowie nach Unfällen und Operationen. Die normale Gelenkbeweglichkeit wird erhalten oder wiederhergestellt, die gelenkumgebende Muskulatur und andere Strukturen werden gedehnt. Daraus resultiert Schmerzlinderung und eine Erhöhung der Lebensfreude. 

Lymphdrainage 

Durch sanfte Massagetechniken kommt es zur Ausschwemmung von Wasseransammlungen im Gewebe. Ziel der Lymphdrainage ist u.a. die Schmerzlinderung sowie die Druckminderung im Gewebe und die Lockerung des Gewebes. Sie kommt zum Einsatz bei Ödembildung aufgrund unterschiedlicher Ursachen, z.B. Inaktivität, Lähmung, Verbrennungen, Schmerzen, Lymphgefäßentfernung, Narbenverhärtungen und Narbenschwellungen.

Formen der Massagen und ihre Wirkung

Streichungen

Sie dienen zur Kontaktaufnahme und leiten immer eine Massage ein und aus. Beim Wechseln von einer Technik zur anderen kommen sie zum Einsatz. Streichungen beziehen immer den ganzen Körper mit ein.

Wirkung: Hauterwärmung, Muskelerwärmung, Abtransport von Flüssigkeitenansammlung im Gewebe.

Knetungen

werden bei großen Muskeln, wie z.B. Oberschenkel eingesetzt, genauso wie links und rechts entlang der Wirbelsäule auf Haut und Bindegewebe.

Wirkung: starke Muskelerwärmung, starke Durchblutung, Verspannungen und Verklebungen werden gelöst.

Rollungen

werden gerne im Oberarm und Oberschenkelbereich eingesetzt.

Wirkung: Schmerzlindern und Entspannend

Reibungen

werden oft mit einem oder mehreren Fingern oder sogar mit den Handballen durchgeführt.

Wirkung: sehr starke Durchblutung, sehr starke Erwärmung der Muskulatur, Schlackenstoffe werden zügig abtransportiert, rasche Schmerzfreiheit in betroffenem Bereich.

Schüttelungen

werden nur an den Extremitäten durchgeführt.Wirkung: Entspannung, Lockerung, schmerzlindern. Abrollen der Haut und des Bindegewebes vorwiegend am Rücken.

Wirkung: Lösen von vorhandenen Verklebungen, bessere Beweglichkeit der Wirbelsäule, Schmerzlinderung


Ernährungsberatung 

Eine Vielzahl der häufigen Erkrankungen von Hunden ist ursächlich auf die Ernährung zurückzuführen. 

· Fehlernährung  

· sinnlose Nahrungsergänzer  

· toxische Substanzen in Pflegemitteln/Futtermitteln  

· fehlendes Wissen und Desinformation der Besitzer 

 

Zuerst sollte man die Ernährung und die Lebensführung des Patienten verändern. Erst wenn dies nicht ausreicht, sollen Kräuter und Akupunktur angewandt werden. 

Dieses Wissen um die therapeutische Wirkung von Nahrungs-/ Futtermitteln wird ebenfalls bei der Therapie von Tieren genutzt, die in meiner Praxis - bei Bedarf - ein individuelles Fütterungsprogramm erhalten. Die Rohkost- oder Frischfleischfütterung ist eine Möglichkeit den Hund/Katze in seinem natürlichen Nährstoffbedürfnissen zu unterstützen und seine Gesundheit zu stärken.


Information / Hundephyto- und Mykotherapie 

Phytotherapie bedeutet Pflanzenheilkunde. Dabei werden Pflanzen, bzw. deren Samen, Wurzeln, Blätter oder Zweige getrocknet und als heilende Arznei verwendet. Angeboten werden die Pflanzen meistens geschnitten, gemahlen oder als Granulat. 

 

Es ist eine uralte Heilmethode, die die Chinesen schon 3000 v. Chr. kannten.  

"Gegen alles ist ein Kraut gewachsen." 

Mykotherapie oder Pilzheilkunde kann aus jahrhundertelange Erfahrung zurückzuführen. Der Myko-Troph-Ansatz zur Anwendung der Heilpilze beruht daher auf der Philosophie der Ganzheitlichkeit, also dem Einsatz des ganzen Pilzes mit all seinen wertvollen Inhaltstoffen. So vielfältig die Natur, so vielfältig sind auch die Wirkungen und Möglichkeiten: 

stärkend, beruhigend, regulierend für Körper und Geist. 

Mit individuellen Rezepturen werden die Symptome UND die Ursache behandelt. 

Phyto und Mykotherapie kann sehr gut mit anderen Naturheilkundebehandlungen kombiniert werden.  

Ablauf der Therapie 

1. Anamnese (Untersuchung) 

2. Diagnosestellung 

3. Auswahl der passenden Kräuter 

4. Tägliche Fütterung der Kräuter durch den Besitzer (mindestens einen Monat)


Heilen mit Pilzen

Ein wichtiger Grundsatz der Mykotherapie ist, dass das Tier, dass das Tier immer in seiner Ganzheit von Körper, Geist und Seele betrachtet wird. Der Myko-Troph-Ansatz zur Anwendung der Heilpilze beruht daher auch auf der Philosophie der Ganzstofflichkeit, also dem Einsatz des ganzen Pilzes mit all seinen wertvollen Inhaltstoffen.  

Im Pilzpulver vom ganzen Pilz sind tausende Inhaltstoffe enthalten. Sie alle nehmen Einfluss auf den tierischen Organismus und unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Sofern die Pilzen nicht schon vor dem Einsatz belastet sind, sind sie aufgrund ihres hohen Enzymgehaltes in der Lage, Giftstoffe im Körper aufzuspalten und ausscheidungsfähig zu machen. Fast alle Lebensvorgänge sind auf Enzymreaktionen zurückzuführen. Es gibt Enzyme, die der Körper selbst herstellen kann und Enzyme, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Insgesamt werden die verschiedenen Stoffwechselprozesse von über 5.000 unterschiedlichen Enzymen und den sie unterstützenden Vitamine und Mineralstoffen beeinflusst. Pilze sind generell sehr enzymreich. Pilzpulver vom ganzem Pilz ist reich an Mineralien, Vitaminen und Spurenelemente.


Akupunktur 

Die Akupunktur (Akus=Nadel, Punctura=Einstich) basiert auf einer spezifischen Stimulation von bestimmten Körperpunkten. Mit Hilfe dieser Stimulation werden verschiedene biochemische und physiologische Zustände verändert, um das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen. Die Akupunktur ist eine Methode zur Stimulation der Selbstheilungskräfte im Körper. Sie wird seit fast 4000 Jahren erfolgreich bei Mensch und Tier eingesetzt. Sie stellt eine Ergänzung zur klassischen Schulmedizin dar.  





Bevorzugte Anwendung bei Kleintieren: 

* Störungen des Bewegungsapparates (HD, Arthrose, Bandscheibenprobleme...) 

* Hauterkrankungen (Leckgranulom, sensorische Neurodermitis...) 

* Störungen des Nervensystems, bestimmte Arten von Lähmungen, Epilepsie 

* Atemwegserkrankungen* Störungen des Magen-Darmtraktes (therapieresistenter Durchfall/Obstipation) 

* alte Hunde zur Erhaltung der Lebensqualität* etc. 

Wie funktioniert Akupunktur?  

Man weiß mittlerweile, dass die Akupunktur über das Nervensystem alle wichtigen physiologischen Systeme (Bewegungsapparat, Hormonsystem, Herz-Kreislaufsystem...) beeinflusst. Die Wirkung hängt dabei von der Auswahl der Punkte und der zu behandelnden Störung ab. Die wichtigsten Wirkungen sind dabei eine verbesserte Durchblutung, Freisetzung von Neurotransmittern, Ausschüttung von Endorphinen, Stimulation von Nerven und Immunsystem... Die chinesische Philosophie geht davon aus das eine Erkrankung durch ein energetisches Ungleichgewicht hervorgerufen wird. Durch Stimulation von Akupunktur punkten soll die Energie ausgeglichen und der Energiefluss korrigiert werden. Hierdurch wird zur Heilung beigetragen.  

Wie erfolgt eine Behandlung?  

Akupunktur wird mit sterilen, dünnen Nadeln durchgeführt. Sobald die Nadel platziert ist, entspannen sich die Tiere in der Regel. Es ist eine sehr sichere Therapieform wenn sie durch einen kompetenten Akupunkteur durchgeführt wird. Gelegentlich kommt es zu einer Verschlechterung des Zustandes bevor eine Verbesserung eintritt. Nebenwirkungen treten nur sehr selten, wenn überhaupt, auf. Die Dauer einer Behandlung kann zwischen 10 Sekunden bis zu 30 Minuten, je nach gewählter Behandlungsmethode, betragen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Akupunkturpunkte zu stimulieren u.a. Nadeln, Elektroakupunktur, Aquakupunktur (Injektion einer Flüssigkeit), Moxibustion (Erwärmung), und Laserakupunktur.


Preis-/Leistungsübersicht

Erstanamnese (klassische Homöopathie) 

ca. 1-2 Stunden, Befundaufnahme inkl. Erstuntersuchung des gesamten Tieres 

85€ - 150€ 

Massage und Bewegungstherapien 

30 Min. (kleiner Hund) / 45 Min. (großer Hund) 

55€ / 65€ 

Basispreis für  

Akut Behandlung, Untersuchung oder Beratung pro Termin

75€ 

Akupunktur 

Begleittherapie einfach 

Begleittherapie speziell 

45,50€ 

62,50€ 

Fütterungsberatung 

Diätplan / Futterplan 

145€ 

Seminare

Seninare nach Vereinbarung auf Ihre Bedürfnisse angepasst

Preise nach Vereinbarung

Hausbesuche 

keine Anfahrtskosten im Umkreis von 5 Km 

ab dem 6. Km 0,45€ pro Kilometer